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PageFlip Firefly
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Produktinformationen "PageFlip Firefly"
PageFlip Firefly ist ein USB/Bluetooth-Pedal, das speziell für die Bedürfnisse von Musikern entwickelt wurde, um der Unannehmlichkeit des Umblätterns von Seiten gerecht zu werden. PageFlip Firefly arbeitet ausschließlich mit digitalen Dokumenten, Webseiten und Bildersammlungen auf jedem Windows-, Mac- oder Linux-Computer. Es funktioniert ebenso auf iPads, Windows- oder Android-Tablets mit allen Apps, die Tastaturkommandos unterstützen. Durch einfaches Antippen der beiden Pedale des PageFlip Firefly können nun digitale Inhalte weitergeblättert oder vor- und zurück-gescrollt werden.
Im Unterschied zum PageFlip Cicada verfügt das Firefly über beleuchtete, auch bei Dunkelheit gut sichtbare, programmierbare Pedale, unabhängig voneinander programmierte externe Pedalanschlüsse, eine bühnentaugliche, auf 30 Minuten erhöhte Wartezeit vor Aktivierung des Sleep-Mode bei Inaktivität, Wireless-Betrieb oder Anschluss per USB-Kabel, ein ergonomischeres Design und ein höheres Gewicht für einen besseren Stand.
Als Anwender können Sie zwischen fünf Modi für beide Pedale wählen: Bild auf/ab, Pfeiltasten links/rechts, Pfeiltasten nach oben/unten, linker/rechter Mausklick und Leertaste/Enter-Taste. Die fünf voreingestellten Modi können mit der Firefly Software umprogrammiert werden, so dass jedes Pedal jetzt einen beliebigen Tastendruck oder eine Hotkey-Funktion übertragen kann.
Das PageFlip Firefly ist ideal für Musiker, die immer ihre Hände frei zum Spielen haben, anstatt sich mit dem umständlichen Umblättern von Noten zu beschäftigen. Es ist auch ideal für Menschen mit Behinderungen. Man kann leichter auf ein Pedal tippen, anstatt zu versuchen einzelne Seiten eines Buches oder eines normalen Magazins zu erwischen. Die praktischen Modus-Tasten maximieren die Vielseitigkeit für die Verwendung mit unterschiedlicher Software und Apps. Blättern und navigieren Sie mit dem Firefly durch digitale Noten, eBooks, PDF-Dateien, Word, Powerpoint, Web-Seiten oder Bildersammlungen.
Das PageFlip Firefly arbeitet mit iPads und Tastatur-kompatiblen Apps wie z.B. forScore, unrealBook, Deepdish GigBook, MusicReader, Music Podium, OnSong, NextPage, Avid Scorch, Sheet Music Direct, Scorecerer, Set List Maker, Steinway Etude, Virtual Sheet Music, Teleprompt+ und Online Planning Center.
Das PageFlip Firefly funktioniert auch mit jedem Android-Tablet und Tastatur-kompatiblen Apps wie z.B. MobileSheets, MusicNotes, SongBook, Fakebook, Lyrics Flipper+, Moon+ Reader, EBookDroid, Cool Reader und ezPDF Reader.
Das PageFlip Firefly Pedal arbeitet ebenso mit jedem Windows-, Mac-oder Linux-Computer. Sofern noch keine Bluetooth-Schnittstelle vorhanden ist, lässt sich diese mit einem überall erhältlichen USB-Bluetooth-Dongle nachrüsten.
PageFlip Firefly ist kompakt, leise, zuverlässig und einfach zu bedienen. Verbinden Sie das PageFlip Firefly mit einem Bluetooth-fähigen Computer, tippen Sie auf das Pedal und öffnen Sie eine beliebige digitale Datei. Genießen Sie die neue Freiheit beim Musizieren, Lesen oder Freisprechen.
Besonderheiten
Unterstützte Android Apps: MobileSheets, MusicNotes, SongBook, Fakebook, Lyrics Flipper+, Moon+ Reader, EBookDroid, Cool Reader, ezPDF Reader und jede andere App die mit Tastaturkommandos arbeitet.
Unterstützte iPad Apps: forScore, unrealBook, Deepdish GigBook, DrumSetlist Manager, Hymnals, iCue, iGigBook, iReal b, Loopy, Loopy HD, MuseScore Sheet Music Viewer, Music Binder, MusicReader, MusicPodium, My Lyric Book, NextPage, NextSong, OnSong, PiaScore HD, Play On Cue, Pocket Jamz Guitar Tabs, Pocket Jamz Piano Notes, PrompterPal, SampleWiz, Avid Scorch, Scorio Music Case, SeeScore, Finale SongBook, Sheet Music Direct, Scorecerer, Set List Maker, Setlists, Steinway Etude, TheGigEasy, Virtual Sheet Music, Teleprompt+ und Planning Center Online.
Features
- USB/Bluetooth-Pedal
- Einfach in der Handhabung
- Bequemes Umblättern digitaler Inhalte wie Noten, eBooks oder gescannte Dokumente
- Kompatibel mit PC / Mac / Linux / iPad / Win- und Android-Tablets und allen Tastatureingabe-kompatiblen Programmen und Apps
- 100% zuverlässig und verzögerungsfrei beim Umblättern
- Das Pedal hat eine Akkulaufzeit von ca. 200 Stunden ununterbrochener Nutzung (entspricht ca. dem Wenden von 200.000 Seiten)
- Anschluss: Wireless über Bluetooth 3.0 oder über USB-Kabel
- Sleep-Modus: nach 30-minütiger Inaktivität aktiviert sich die autom. Ausschaltfunktion. Erwacht innerhalb von 2 Sekunden nach Drücken eines Pedals.
- Beleuchtung der beiden Fußpedale per LED optional über LIGHT Schalter aktivierbar
- REPEAT Schalter aktiviert optionale Auto-Repeat Funktion (z.B. zum Scrollen durch Dokumente)
- Soft-Touch Buttons zum geräuschlosen Schalten - dadurch auch in leisen Umgebungen wie Studio-Aufnahmeräumen einsetzbar
- Standard-Betriebsmodi: Bild auf / ab, Pfeiltasten links / rechts, oben / unten, Mausklick links / rechts, Leertaste / Eingabe
- Betriebsmodi für die Pedale und 2 zusätzlich anschließbare Fußschalter können über die Firefly-Software (Windows/Mac) programmiert werden
- USB: mitgeliefertes USB-Kabel passt in jeden USB-Port oder USB-Netzteil
- Stromversorgung: 2 AA Batterien oder mitgeliefertes USB Kabel (Eingang: 100V-240V, 50/60 Hz; Ausgang: 3V, 40 mA)
- Abmessungen (BHT): 172mm x 147mm x 35mm
- Gewicht: 270 Gramm
Lieferumfang
Firefly Pedal, USB Power/Daten-Kabel, Kurzanleitung.
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Neuheiten
Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.