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Mein Heimatland, Akkordeon, Ludwig Andersen
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Produktinformationen "Mein Heimatland, Akkordeon, Ludwig Andersen"
- Ach, wie ist's möglich dann
- Ade zur guten Nacht
- Alles neu macht der Mai
- Alle Vögel sind schon da
- Alleweil ka mer net lustig sei
- All mein Gedanken, die ich hab
- Als ich ein jung Geselle war
- Als wir jüngst in Regensburg waren
- Alt-Heidelberg, du feine
- Am Brunnen vor dem Tore
- An der Saale hellem Strande
- An der Weser: Hier hab ich so manches liebe Mal
- Ännchen von Tharau
- A trotziges Dirndel werd stets i genannt
- Auch ich war ein Jüngling
- Auf, auf, ihr Wandersleut
- Auf, auf zum fröhlichen Jagen
- Auf der Lüneburger Heide
- Auf de schwäbsche Eisebahne
- Bald gras ich am Neckar
- Beim Kronenwirt, da ist heut Jubel und Tanz
- Bekränzt mit Laub den lieben, vollen Becher
- Bier her! Bier her! oder ich fall um
- Brüderlein fein
- Brüder, reicht die Hand zum Bunde!
- Das ist im Leben häßlich eingerichtet
- Das Lieben bringt groß Freud
- Das Schiff streicht durch die Wellen
- Da streiten sich die Leut herum
- Das Wandern ist des Müllers Lust
- Dat du min Leevsten büst
- Den lieben langen Tag
- Der Frühling hat sich eingestellt
- Der Jäger in dem grünen Wald
- Der Jäger längs dem Weiher ging
- Der Mai ist gekommen
- Der Mond ist aufgegangen
- De Sonn steigt hinnern Wald
- Deutschland, Deutschland über alles
- Die Blümelein, sie schlafen
- Die Gedanken sind frei
- Die Leinweber haben eine saubere Zunft
- Dort in den Weiden steht ein Haus
- Dort wo der Rhein mit seinen grünen Wellen
- Drei Lilien, die pflanzt ich auf mein Grab
- Droben im Oberland
- Drunten im Unterland
- Du, du dalketer Jagersbua
- Du, du liegst mir im Herzen
- Durchs Wiesetal gang i jetz na
- Eine Seefahrt, die ist lustig
- Ein Heller und ein Batzen
- Ein Jäger aus Kurpfalz
- Ein lustger Musikante
- Ein Prosit der Gemütlichkeit
- Ein Schäfermädchen weidete
- Ein Vogel wollte Hochzeit machen
- Es dunkelt schon in der Heide
- Es, es, es und es
- Es freit' ein wilder Wassermann
- Es geht ein Rundgesang
- Es hat' ein Bauer ein schönes Weib
- Es klappert die Mühle am rauschenden Bach
- Es ritten drei Reiter zum Tore hinaus
- Es steht ein Baum im Odenwald
- Es steht eine Mühle im Schwarzwäldertal
- Es steht ein Wirtshaus an der Lahn
- Es war ein König in Thule
- Es war ein Sonntag, hell und klar
- Es waren zwei Königskinder
- Es wollt ein Jägerlein jagen
- Es wollt ein Schneider wandern
- Es wollte sich einschleichen
- Es zogen drei Burschen wohl über den Rhein
- Fein sein, beinander bleibn
- Feinsliebchen, du sollst mir nicht barfuß gehen
- Freude, schöner Götterfunken
- Freut euch des Lebens
- Gaudeamus igitur
- Glück auf, glück auf! Der Steiger kommt
- Gold und Silber lieb ich sehr
- Grad aus dem Wirtshaus nun komm ich heraus
- Grüß Gott, du schöner Maien
- Guten Abend, gut Nacht
- Guter Mond, du gehst so stille
- Gut'n Abend euch allen hier beisamm
- Hab mein Wage vollgelade
- Hab oft im Kreise der Lieben
- Hänschen klein ging allein
- Heißa Kathreinerle, schnür dir die Schuh
- Hier hab ich so manches liebe Mal
- Hier sind wir versammelt zu löblichem Tun
- Hinaus in die Ferne
- Hoch soll er leben
- Hopsa, Schwabenliesel
- Horch, was kommt von draußen rein?
- Ich bin der Doktor Eisenbart
- Ich bin ein freier Wildbretschütz
- Ich bin ein Musikante und komm aus Schwabenland
- Ich ging durch einen grasgrünen Wald
- Ich ging emol spaziere
- Ich hatt einen Kameraden
- Ich hört ein Sichelein rauschen
- Ich schieß den Hirsch im wilden Forst
- Ich wandre in die weite Welt
- Ich weiß nicht, was soll es bedeuten
- Ihren Schäfer zu erwarten
- Ihr mögt den Rhein
- Im Frühtau zu Berge
- Im grünen Wald, da wo die Drossel singt
- Im Krug zum grünen Kranze
- Im schönsten Wiesengrunde
- Im schwarzen Walfisch zu Askalon
- Im tiefen Keller sitz ich hier
- Im Wald und auf der Heide
- In einem kühlen Grunde
- Jetzt gang i ans Brünnele
- Jetzt kommen die lustigen Tage
- Keinen Tropfen im Becher mehr
- Kein Feuer, keine Kohle
- Kein schöner Land
- Komm, lieber Mai, und mache die Bäume wieder grün
- Kommt a Vogerl geflogen
- Kuckuck, Kuckuck ruft's aus dem Wald
- Laßt doch der Jugend ihren Lauf
- Letzte Rose, wie magst du so einsam hier blühn?
- Liebchen ade! Scheiden tut weh
- Lustig ist das Zigeunerleben
- Lustig ist's Matrosenleben
- Mädle ruck, ruck, ruck an meine grüne Seite
- Mein Herz ist im Hochland
- Mein Hut, der hat drei Ecken
- Mein Lebenslauf ist Lieb und Lust
- Mein Mädel hat einen Rosenmund
- Mit dem Pfeil, dem Bogen
- Morgen muß ich fort von hier
- Muß i denn zum Städtele naus
- Näh nicht, liebes Mütterlein
- Nun ade, du mein lieb Heimatland
- Nun leb wohl, du kleine Gasse
- O alte Burschenherrlichkeit
- O du fröhliche, o du selige
- O du lieber Augustin
- O Tannenbaum, o Tannenbaum
- O wie wohl ist mir am Abend
- Rose-Marie
- Rosestock, Holderblüh
- Rundgesang und Gerstensaft
- Sabinchen war ein Frauenzimmer
- Sag mir das Wort, dem so gern ich gelauscht
- Sah ein Knab ein Röslein stehn
- Schleswig-Holstein meerumschlungen
- Schneidri, schneidra, schneidrum
- Schön ist die Jugend bei frohen Zeiten
- Schon glänzt das Mondenlicht
- Schwarzbraun ist die Haselnuß
- Seht, wie die Sonne dort sinket
- 's ist alles dunkel, 's ist alles trübe
- 's ist mir alles eins, ob i a Geld hab oder keine
- So leb denn wohl, du stilles Haus
- So scheiden wir mit Sang und Klang
- Stille Nacht, heilige Nacht
- Still ruht der See
- Still, still, still, weil's Kindlein schlafen will
- Studio auf einer Reis'
- Süßer die Glocken nie klingen
- Tief drin im Böhmerwald, da liegt mein Heimatort
- Turner, auf zum Streite!
- Üb immer Treu und Redlichkeit
- Und der Hans schleicht umher
- Und in dem Schneegebirge
- Verstohlen geht der Mond auf
- Vöglein im hohen Baum
- Von allen den Mädchen so blink und so blank
- Von der Alpe ragt ein Haus
- Waldeslust! O wie einsam schlägt die Brust
- Wandern, ach wandern weit in die Fern
- Was die Welt morgen bringt
- Was frag ich viel nach Geld und Gut
- Was hab ich denn meinem Feinsliebchen getan?
- Was kommt dort von der Höh?
- Weißt du, wieviel Sternlein stehen
- Wem Gott will rechte Gunst erweisen
- Wenn alle Brünnlein fließen
- Wenn der Topp aber nu en Loch hat
- Wenn des Sonntags früh
- Wenn die bunten Fahnen wehen
- Wenn ich einmal der Herrgott wär
- Wenn ich ein Vöglein wär
- Wenn's Mailüfterl weht
- Wer recht in Freuden wandern will
- Westfalenlied
- Wie lieblich schallt durch Busch und Wald
- Winter, ade
- Wir tanzen im Maien
- Wir winden dir den Jungfernkranz
- Wo e kleins Hüttle steht
- Wohlan, die Zeit ist kommen
- Wohlauf, die Luft geht frisch und rein
- Wohlauf noch getrunken den funkelnden Wein
- Wo mag denn nur mein Christian sein?
- Zillertal, du bist mei Freud
- Z' Lauterbach hab i mein Strumpf verlorn
- Zu Regensburg auf der Kirchturmspitz
- Zwischen Berg und tiefem, tiefem Tal
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Ein seltenes und stilvolles Zeugnis rheinischer Akkordeon-Geschichte Dieses Exponat ist eine absolute Rarität für Liebhaber deutscher Instrumentenhistorie. Mit dem Modell „Señori“ präsentiert sich ein wunderschönes Pianoakkordeon der ehemaligen Edel-Schmiede Cantulia. Das Instrument besticht durch sein typisches, elegantes 1950er-Jahre-Design im weinroten Perloid-Gewand und repräsentiert eine Ära, in der erstklassige Handwerkskunst auf ikonischen Zeitgeist traf. Technische Daten & Ausstattung Instrument: Pianoakkordeon Modell: „Señori“ Hersteller: Cantulia (Siegburg, Deutschland) Bässe: 72 Bässe (perfekte Kompaktklasse für maximale Flexibilität) Diskant: 34 Tasten Stimmung: Reine Oktavstimmung (klarer, kräftiger Ton ohne Schwebung) Stimmplatten-Montage: Mit Spezialkleber direkt auf den Stimmstöcken verklebt (nicht traditionell gewachst) Gehäuse: Robustes Holzgehäuse mit weinrotem Zelluloid-Überzug Register: 3 Diskantregister (große weiße Drücker) Besonderheiten des Modells „Señori“ 1. Die Oktavstimmung (Ohne Tremolo) Im Gegensatz zu vielen Standard-Akkordeons, die auf ein schwebendes Musette-Tremolo setzen, besitzt die „Señori“ eine klassische Oktavstimmung. Hierbei erklingen die Chöre im reinen Oktavabstand zueinander. Das sorgt für einen sehr klaren, definiert-trockenen und tragenden Sound. Dieser schnörkellose Klang ist besonders im Jazz, in der Klassik oder für präzise, rhythmische Balg-Arbeit extrem beliebt. 2. Das unverwechselbare Cantulia-Design Das Modell ist ein designtechnisches Kind der Wirtschaftswunderzeit: Die asymmetrischen, goldfarben hinterlegten Lüftungsschlitze des Diskantverdecks wirken beinahe wie der Kühlergrill eines amerikanischen Straßenkreuzers dieser Ära. Der schwungvolle Schriftzug „Señori“ auf der Bassseite unterstreicht den mediterran-eleganten Anspruch, den Cantulia mit seinen Instrumenten verkörpern wollte. 3. Die unkonventionelle Stimmplatten-Montage Eine markante bauliche Eigenheit dieses Modells liegt im Verborgenen: Cantulia ging bei der Befestigung der Stimmplatten eigene, experimentelle Wege. Die Stimmplatten wurden nicht im traditionellen Wachsverfahren auf den Stimmstöcken montiert. Stattdessen kam ein spezieller Klebstoff zum Einsatz, mit dem die Platten dauerhaft und starr verklebt wurden. Was damals als moderne Produktionsmethode galt, erweist sich heute bei Wartungs- und Stimmarbeiten als immense Herausforderung. Die Geschichte von Cantulia: Aufstieg, Glanz und das jähe Ende Jedes heute noch existierende Cantulia-Akkordeon ist ein endliches, historisches Dokument. Da die Marke vor fast 70 Jahren ausgelöscht wurde, gibt es keinerlei Nachbauten – jedes erhaltene Instrument ist ein echtes Sammlerstück mit einer bewegenden Historie: Die Anfänge in Siegburg (1937): Die Firma wurde 1937 vom gelernten Klavierbauer Walter Kändler in Siegburg (Nordrhein-Westfalen) gegründet. Der Name „Cantulia“ leitet sich vom lateinischen cantare (singen) ab. Kändler wollte Instrumente bauen, die klanglich und qualitativ den etablierten Weltmarken in nichts nachstanden. Der Aufstieg zum Premium-Konkurrenten (1950er-Jahre): Nach dem Zweiten Weltkrieg erlebte Cantulia einen rasanten Aufschwung. In den 1950er-Jahren beschäftigte das Werk in Siegburg zeitweise über 300 Mitarbeiter. Cantulia-Akkordeons waren berühmt für ihre hervorragende Tastatur-Ergonomie, die präzise Ansprache und ein auffallend modernes Design. Sie wurden zu einer ernstzunehmenden Bedrohung für die Vormachtstellung des Branchenriesen Hohner. Das Hohner-Übernahme-Manöver (1957/1958): Um den lästigen und qualitativ hochwertigen Konkurrenten aus dem Rheinland strategisch vom Markt zu nehmen, kaufte Hohner im Jahr 1957 die firma Cantulia auf. Kurz nach der Übernahme folgte das jähe Ende: Bereits zum 31. Dezember 1958 ließ Hohner die Produktion in Siegburg komplett einstellen und schloss das Werk endgültig. 🛠️ Der Blick des Fachmanns: Konstruktions-Fluch und Sammler-Segen Auf dem heutigen Gebrauchtmarkt nimmt Cantulia eine absolute Sonderrolle ein. Wer den runden, typisch holzigen Sound und das unverwechselbare 50er-Schnitt-Design sucht, kommt an einer Cantulia nicht vorbei. Aus technischer Sicht birgt das Innenleben dieser Instrumente jedoch eine berüchtigte Problemstelle, die für Handzuginstrumentenmacher bis heute ein absoluter Dorn im Auge ist: Der Kleber-Albtraum: Weil die Stimmplatten mit einem Spezialkleber starr verklebt wurden, altert das Material extrem schlecht. Der Klebstoff lässt sich heute nur unter größtem mechanischen und chemischen Aufwand materialschonend von den hölzernen Stimmstöcken entfernen. Erschwerte Servicearbeiten: Das macht anfallende Stimmarbeiten oder eine komplette Neubelegung der Ventile zu einer extrem zeitaufwendigen und damit teuren Geduldsprobe für jeden Restaurator. Das Urteil zur Langlebigkeit: Trotz der enormen Marktmacht zur Glanzzeit der Firma zeigt sich aus heutiger Sicht: Die technische Konstruktion von Cantulia war langfristig nicht so robust und wartungsfreundlich konzipiert wie die vergleichbarer Konkurrenzmodelle dieser Epoche. Dennoch bleibt die „Señori“ ein faszinierendes, wenn auch im Service anspruchsvolles Zeugnis einer untergegangenen deutschen Industriegeschichte.